Der Russische Schwarze Terrier ist eine von der FCI (Nr. 327, Gr. 2, Sek. 1.4) anerkannte russische Rassehundezüchtung.

Geschichte der Rasse:
In den 1940er Jahren begann der Armeezwinger „Roter Stern“ einen Hund für seine eigenen Bedürfnisse zu züchten, nach einem Zuchtprogramm, das sowjetische Kynologen entworfen hatten. Das Zuchtziel war ein großer, massiver, robuster temperamentvoller und arbeitswilliger Hund, vielseitig verwendbar, der sich sehr gut den großen klimatischen Unterschieden des großen Landes anzupassen vermochte. Man ging von Anfang an systematisch vor und paarte einen Riesenschnauzer-Rüden mit einer Airedale-Terrier-Hündin, einen Rottweiler-Rüden mit einer Riesenschnauzer-Hündin und nochmals einen Riesenschnauzer-Rüden mit einer Airedale-Terrier-Hündin. Dabei entstanden 4 Zuchtlinien. Insgesamt waren ca. 20 Rassen an der Entstehung des Schwarzen Terrier beteiligt. Inzestverpaarungen wurden vermieden. So hatte man bald einen Hund, der sehr stabil im Charakter und Temperament, aber nicht in seinem Äußeren war. Zu diesem Zeitpunkt waren aber auch nur Charakter und Temperament gefragt. Die Hunde bewachten z. B. Grenzen und wurden zum Objektschutz eingesetzt.

Am 13. Mai 1981 wurde der Russische Schwarze Terrier als die damals jüngste russische Hunderasse anerkannt. Die Anerkennung durch die FCI erfuhr die Rasse am 22./23. Mai 1984 in Mexico.

Beschreibung:
Bis 75 cm großer Gebrauchshund, schwarz auch mit grauem Stichelhaar dazwischen als hartes, dichtes, eng anliegendes 4 bis 10 cm langes Rauhhaar. An der oberen Lefze hat er einen rauhen, bürstenähnlichen Schnurrbart, am Unterkiefer einen Bart. Die Augenbrauen sind rau und struppig. Die Ohren sind hoch angesetzt, über den Knorpeln hängend, klein, dreieckig, die vordere Kante liegt eng am Schädel an.

Verwendung:
Ehemals als Schutz- und Wachhund, heute als Familienhund gehalten.


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Seit dem 23.10.2010 gibt es einen neuen Rassestandard des Russischen Schwarzen Terrier, dieser ist nachzulesen unter http://www.kft-online.de